Logo funnelcockpit.png

Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich der AGB, Vertragssprache, Verhaltenskodizis

(1). Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer jeweils im Zeitpunkt des

Vertragsschlusses gültigen Fassung gelten für Verträge der Kunden (i.F. Kunden) mit dem

Anbieter (Marcus Brandt, Kolbestr. 7 01139 Dresden) über das Angebot und die Nutzung von

Online-Videokursen über das Portal www.technik-trainer.de. Die in den

Leistungsbeschreibungen zwischen Anbieter und Kunde getroffenen Vereinbarungen haben

jedoch grundsätzlich Geltungsvorrang vor den Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

(2.) Diese AGB gelten für Verbraucher iSd § 13 BGB und Unternehmer iSd § 14 BGB

gleichermaßen, soweit sie sich nicht ausdrücklich jeweils nur an eine der genannten

Kategorien von Kunden richten. Der Anbieter kann sich auf Klauseln in diesen AGB nicht

berufen, soweit diese zum Nachteil des Verbrauchers von den Vorschriften der §§ 327- 327s

BGB abweichen. Soweit ein Konflikt zwischen den Klauseln dieser AGB und den vorzitierten

Vorschriften besteht, gelten die betreffenden Klauseln nur gegenüber Unternehmern.

(3). Von diesen AGB abweichende oder entgegenstehende Bedingungen der Kunden

werden vom Anbieter nicht anerkannt, sofern er diesen nicht ausdrücklich zugestimmt hat.

Die Durchführung der Leistungen kann nicht als eine solche Zustimmung gewertet werden.

(4). Die Vertragssprache ist Deutsch

(5). Der Anbieter unterliegt keinen besonderen Verhaltenskodizies

§ 2 Zustandekommen des Vertrages, Korrektur von Eingabefehlern, Speicherung

Vertragstext

(1). Ein Vertrag über den Erwerb und die Nutzung der Videokurse über die Plattform kommt

ausschließlich zustande, wenn der Kunde den elektronischen Bestellvorgang durch Klick des

Buttons „jetzt bestellen“ abschließt (verbindliches Angebot) und der Anbieter die Bestellung

nach Absenden einer Bestellbestätigung mit einer weiteren E-Mail ausdrücklich annimmt

(verbindliche Annahme). Mit dieser Mail erhält der Kunde den Zugang zur Plattform und den

Videokursen.

(2). Eingabefehler während des Bestellvorgangs können Sie durch die Vor- und Zurück-

Schaltflächen des Browsers sowie durch direkte Anwahl bestimmter Stufen des

Bestellvorgangs (Warenkorb/Information/Zahlung/Überprüfung) korrigieren.

(3). Der Vertragstext wird von uns gespeichert und ist bei uns per E-Mail abrufbar.

§ 3 Vertragsgegenstand, Leistungsumfang

(1). Die Leistungen des Anbieters beinhalten den Zugang zur Online-Plattform und zur

bestimmungsgemäßen Nutzung der im Rahmen der Bestellung erworbenen Online-

Videokurse über die Plattform ((Video-on-demand-Streaming). Im Einzelnen ergeben sich die

vom Kunden über die Plattform nutzbaren Leistungen aus den während der Bestellung

angezeigten Leistungsbeschreibungen sowie den jeweils in der aktuellen Version der

Plattform verfügbaren Inhalten/Funktionen.

(2). Die Online-Videokurse vermitteln Anwenderwissen zu den jeweiligen im Bestellvorgang

und den sonstigen Beschreibungen des Anbieters ausgewiesenen Themenkomplexen. Das

Wissensangebot ist komprimiert und auf die ausgewiesene Zielgruppe angepasst. Es soll in

der Regel Grundlagen schaffen und einen einfachen Einstieg in die Materie für die

Zielgruppe ermöglichen. Eine Vollständigkeit des Wissens oder eine Eignung der Kurse fürfachkundige bzw. vorinformierte anspruchsvolle Nutzer wird ausdrücklich nicht zugesichert.

Der Anbieter gewährleistet weder einen qualitativen oder akademischen Mindestgehalt der

Lerninhalte noch deren Verwendungseignung für bestimmte individuelle Zwecke des

Kunden. Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung für die Eignung der Lehrinhalte zur

Erzielung beabsichtigter Erfolge. Ebenso wenig steht der Anbieter für Fehler ein, die bei

konkreter Anwendung des vermittelten Wissens durch den Kunden auftreten.

(3.) Änderungen, Ergänzungen und Aktualisierungen der Inhalte der Videokurse nimmt der

Anbieter im eigenen Ermessen vor. Der Kunde hat hierauf keinen Leistungsanspruch.

(4). Der Anbieter erbringt über die Zurverfügungstellung des Portals und der hierin nutzbaren

Videokurse keine weiteren, insbesondere keine persönlichen Dienstleistungen für die

Kunden. Insbesondere findet keine Lernerfolgskontrolle durch den Anbieter hinsichtlich der

vermittelten Lerninhalte statt. Etwaige im Rahmen des Supports oder in Foren bzw.

Communities in sozialen Medien individuell beantworteten Fragen erfolgen freiwillig und

führen nicht zu einer weitergehenden Verpflichtung des Anbieters.

(5). Die Videokurse werden dem Kunden ausschließlich über das Portal im Wege des

Streaming zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Ausschließlich in folgenden Fällen stellt der

Anbieter die erworbenen Videokurse dem Kunden zusätzlich als Download in einem jeweils

aktuellen marktüblichen Videoformat zur Verfügung:

- das Portal ist vorübergehend mehr als 96 Stunden nicht verfügbar, ohne dass der

Kunde dies zu vertreten hat

- das Portal wird dauerhaft vom Anbieter eingestellt

(6) Zugriff und Nutzung des Portals durch den Kunden erfolgen ausschließlich unter

Verwendung eines Internet-Browsers. Der Kunde muss die Verbindung zum Internet selbst

her- und durchgehend sicherstellen.

(7). Das Portal wird auf Servern eines mit dem Anbieter vertraglich verbundenen

Drittanbieters gehostet und betrieben.

(8). Der Anbieter gewährleistet lediglich die Kompatibilität der Videokurse mit den aktuellen

Microsoft (Windows), Google (Android) und Apple (MacOS / IOS) Betriebssystemen und den

Browsern Microsoft Edge, Google Chrome, Mozilla Firefox und Safari. Nicht geschuldet ist

hingegen eine darüber hinausgehende Interoperabilität bzw. Intergrierbarkeit der Videos mit/

in eine/r darüber hinausgehende/n System- bzw. Hardware-/Softwareumgebung des Kunden

(Beispiel: Software- und Hardware von Drittherstellern, externe Geräte, Netzwerke, etc.)

§ 4 Änderungen an der Plattform

(1.) Wenn Sie Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind, ist der Anbieter nur dann berechtigt,

Änderungen an der Software vorzunehmen, die über das zur Aufrechterhaltung der

Vertragsmäßigkeit nach § 327e Absatz 2 und 3 BGB und § 327f BGB erforderliche Maß

hinausgehen, sofern dem Kunden hierdurch keine zusätzlichen Kosten entstehen und diese

Änderungen aufgrund einer neuen technischen Umgebung, erhöhter Nutzerzahlen oder

anderen wichtigen Gründen erforderlich sind. Der Anbieter wird den Kunden über die

Änderungen und deren Grund im Vorfeld informieren. Eine Verpflichtung zur Vornahme von

Änderungen nach S. 1 besteht für den Anbieter nicht.

(2.) Eine Änderung der Plattform, welche die Zugriffsmöglichkeit des Verbrauchers auf die

Plattform oder welche die Nutzbarkeit der Software für den Verbraucher beeinträchtigt, darf

der Anbieter nur vornehmen, wenn er den Verbraucher darüber hinaus innerhalb einerangemessenen Frist vor dem Zeitpunkt der Änderung mittels eines dauerhaften Datenträgers

informiert hat. Die Information wird Angaben enthalten über die Merkmale und Zeitpunkt der

Änderung sowie die Rechte des Verbrauchers gemäß § 327r Abs.3 und 4 BGB.

(3.) Vorstehender Absatz 2 gilt nicht, wenn die Beeinträchtigung der Zugriffsmöglichkeit oder

der Nutzbarkeit nur unerheblich ist.

§ 5 weitere Leistungen des Anbieters, Service-Level

(1). Übergabepunkt für die Plattform und die Anwendungsdaten ist der Routerausgang des

Rechenzentrums des Anbieters. Über das eigene Kommunikationsnetz hinaus ist eine

Einflussnahme auf den Datenverkehr für den Anbieter nicht möglich und eine Weiterleitung

von Informationen nicht geschuldet. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für den

Erfolg des jeweiligen Zugangs zur Plattform, soweit nicht ausschließlich das vom Anbieter

betriebene Netz einschließlich der Schnittstellen zu Netzen Dritter benutzt wird. Für die

Beschaffenheit der zur Nutzung erforderlichen Hard- und Software auf Seiten des Kunden

sowie für die Telekommunikationsverbindung zwischen dem Kunden und dem Anbieter bis

zum Übergabepunkt ist der Anbieter nicht verantwortlich.

(2.) Die Server und damit der Zugang zur Plattform ist durchgehend 24 Stunden, sieben

Tage die Woche mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel einsatzfähig. Hiervon

abzuziehen sind Ausfallzeiten durch Wartungsarbeiten und Software-Updates sowie für

Störungen der Verfügbarkeit der Server über das Internet, die auf technischen oder

sonstigen Problemen beruhen, die nicht im Einflussbereich des Anbieters liegen (höhere

Gewalt, Überlastung der Netzte, Verschulden Dritter etc.).Der Anbieter haftet gleichwohl für

die Nichtverfügbarkeit der Leistungen auch oberhalb der in Satz 1 festgelegten

Mindestverfügbarkeit, wenn er diese zu vertreten hat.

(3.) Die in Ziff.4 vorgegebene Mindestverfügbarkeit kann sich ohne dies hindernde

Einwirkungsmöglichkeiten des Anbieters von Seite des Hostproviders (Drittanbieter) aus

ändern und die nach der jeweils vorherrschenden Rechtsauffassung erforderliche

Mindestverfügbarkeit unterschreiten. Der Anbieter ist objektiv-technisch daran gehindert,

dem Kunden höhere Verfügbarkeiten zu gewährleisten als der Hostprovider. Der Kunde

erkennt diesen Umstand an und verzichtet darauf, Ansprüche und Rechte infolge

unzureichender Mindestverfügbarkeit gegenüber dem Anbieter geltend zu machen, sofern

dieser die jeweils aktuelle Mindestverfügbarkeit des Hostproviders nicht unterschreitet.

Unterschreitet die Verfügbarkeit jedoch 97% im Monatsmittel, so wird die Vergütung des

Anbieters im Umfang des Ausfalls der Leistungen mindestens aber um 15 % gemindert.

(4.) Zur Vornahme von Wartungsarbeiten und Updates nach Abs.3 ist der Anbieter berechtigt

die Verfügbarkeit des Servers mittwochs und freitags in der Zeit von 9 Uhr morgens für

insgesamt 10 Stunden im Kalendermonat zu unterbrechen. Sollten derartige

Unterbrechungen im Umfang von mehr als 4 Stunden am Stück absehbar sein, wird der

Anbieter diese dem Kunden unverzüglich mitteilen.

§ 6 Nutzungsentgelt

(1). Der Kunde zahlt ein einmaliges Nutzungsentgelt für den Erwerb eines jeden Videokurses

und dessen Nutzung über das Portal. Alle Preise verstehen sich einschließlich der jeweils

gültigen gesetzlichen MwSt.

(2) Das Nutzungsentgelt ist regelmäßig im Voraus zu entrichten, soweit nicht das gewählte

Zahlungsmittel eine andere Zahlungsweise vorsieht(3.) Der Kunde gerät ohne das Erfordernis einer zusätzlichen Mahnung bei Ablauf von 30

Tagen ab Rechnungszugang gemäß § 286 Abs.3 BGB in Zahlungsverzug. Der Anbieter ist

für diesen Fall berechtigt, die Vertragsleistungen bis zum Rechnungsausgleich

zurückzuhalten. Das Recht zur Zugangssperrung besteht als milderes Mittel auch dann,

wenn der Anbieter ein Recht zur außerordentlichen Kündigung hat. Die Regelung des § 320

Abs.2 BGB sowie die Geltendmachung weitergehender verzugsbedingter Ansprüchen

bleiben unberührt.

(4). Die Aufrechnung ist dem Kunden nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten

Gegenforderungen erlaubt. Der vorstehende Satz gilt nicht, wenn mit einem Anspruch, der

auf einer mangelhaften Leistung des Anbieters besteht, gegen diesen Vergütungsanspruch

aufgerechnet wird. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur geltend machen, wenn es auf

demselben Vertragsverhältnis beruht.

§ 7 Zahlungsarten

(1.) Folgende Zahlungsarten stehen dem Kunden wahlweise zur Verfügung:

(a) Zahlung über den Drittanbieter PayPal (über Copecart/Stripe)

(b) Kreditkarte (über Copecart/Stripe)

(c) SEPA Lastschrift (über Copecart/Stripe)

Soweit vom Anbieter für eines dieser Zahlungsmittel Gebühren erhoben werden, werden

diese vor Abgabe der Bestellung des Kunden gesondert angezeigt. Weitere Informationen zu

den Zahlungsarten sind den Hinweisen im Bestellvorgang zu entnehmen.

(2.) Mit Auswahl einer über Drittanbieter durchgeführten Zahlungsart (z.B.: PayPal) akzeptiert

der Kunde die von diesem Drittanbieter aufgestellten Regeln und Bedingungen auch mit

Wirkung für das Vertragsverhältnis mit dem Anbieter.

(3.) Zur Abwicklung der Zahlung in der von dem Kunden gewählten Zahlungsart ist der

Anbieter nicht verpflichtet. Soweit der Anbieter oder ein Drittanbieter die Zahlungsart aus

berechtigten Gründen ablehnt, bleibt der Kunde verpflichtet, die Zahlung durch Auswahl

eines anderen Zahlungsmittels zu erbringen. Der Anbieter wird den Kunden in diesem Fall

rechtzeitig informieren. Ein berechtigter Grund zur Ablehnung der Zahlungsart stellt

insbesondere fehlende Bonität dar. Soweit der Kunde ein unentgeltliches Zahlungsmittel

ausgewählt hat wird jedoch gewährleistet, dass auch die alternative Zahlungsart

unentgeltlich zur Verfügung steht.

§ 8 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden

(1). Der Anbieter ermöglicht dem Kunden den Zugang zur Plattform über eine geeignete

Authentifizierungsmethode (z.B. Benutzername und Passwort.). Die dem Kunden

überlassenen Zugangsdaten sind unverzüglich in nur ihm bekannte Namen und Passwörter

zu ändern, geheim zu halten und vor unbefugtem Zugriff Dritter zu schützen. Der Zugang zur

Plattform darf ausschließlich durch den Kunden und die sonstigen nach diesem Vertrag

befugten Nutzer erfolgen. Steht zu befürchten, dass unbefugte Dritte von den Zugangsdaten

Kenntnis erlangt haben oder erlangen werden, ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.

Der Kunde haftet für Fremdnutzung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.

(2). Der Kunde ist für den Inhalt der von ihm in die Plattform eingestellten en Daten

vollständig allein verantwortlich. Der Anbieter nimmt insoweit keine Überprüfungen dieserDaten vor. Insbesondere ist der Anbieter nicht verpflichtet, die Inhalte anlasslos auf mögliche

Rechtsverstöße zu überprüfen. Der Kunde haftet dafür, dass die Software nicht zu

rassistischen, diskriminierenden, pornographischen, den Jugendschutz gefährdenden,

politisch extremen, Rechte Dritter verletzenden oder sonst gesetzeswidrigen oder gegen

behördliche Vorschriften oder Auflagen verstoßenden Zwecken verwendet oder

entsprechende Daten, insbesondere Anwendungsdaten, erstellt und/oder auf dem/n Server/n

gespeichert werden.

(3). Der Kunde wird keine Informationen oder Daten unbefugt abrufen oder abrufen lassen

oder in Programme, die vom Anbieter bzw. Hostprovider betrieben werden eingreifen oder

eingreifen lassen oder in Datennetze vom Anbieter bzw. Hostprovider unbefugt eindringen

oder ein solches Eindringen fördern.

(4). Der Kunde wird vor der Einspeisung von Daten und Informationen in die Plattform diese

auf Viren prüfen und dem Stand der Technik entsprechende Virenschutzprogramme

einsetzen.

(5.) Der Kunde wird den Anbieter von Ansprüchen Dritter freistellen, die auf einer

rechtswidrigen Verwendung der Plattform im Sinne der § 8.1-8.4 durch ihn beruhen oder die

sich aus sonstigen vom Kunden verursachten Streitigkeiten ergeben, die mit der Nutzung der

App verbunden sind. Dies beinhaltet auch die Freistellung bzw. Erstattung von den Kosten

einer notwendigen Rechtsverteidigung des Anbieters gegen die Ansprüche Dritter.

(6). Verletzt der Kunde Pflichten nach § 8.1-8.4. kann der Anbieter den Zugriff des Kunden

auf die Plattform oder die Anwendungsdaten sperren, wenn die Verletzung hierdurch

nachweislich abgestellt werden kann.

(7). Mängel an den nach diesem Vertrag geschuldeten Leistungen des Anbieters wird der

Kunde dem Anbieter unverzüglich anzeigen.

(8.). Verstößt der Kunde rechtswidrig gegen § 8.2., ist der Anbieter berechtigt, die dadurch

betroffenen Daten bzw. Anwendungsdaten zu löschen. Im Falle eines rechtswidrigen

Verstoßes durch andere Nutzer hat der Kunde dem Anbieter auf Verlangen unverzüglich

Angaben zur Geltendmachung der Ansprüche gegen den Nutzer zu machen, insbesondere

dessen Namen und Anschrift mitzuteilen.

(9.). Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aufgrund etwaiger Pflichtverletzungen des

Kunden bleibt von Vorstehendem unberührt.

(10). Dem Kunden ist es untersagt, die ihm zur Nutzung überlassene Plattform weiteren

Nutzern gegen Entgelt oder unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.

(11). Der Kunde ist zu einer Abtretung von Ansprüchen und/oder zur Übertragung von

Rechten aus diesem Vertrag nicht berechtigt, sofern nicht der Anbieter der Abtretung oder

Übertragung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 9 Nutzungsrechte

(1). Der Kunde darf die Plattform und die Videokurse nur vertragsgemäß für seine

persönliche Weiterbildung nutzen. Hierfür wird dem Kunden vom Anbieter ein einfaches,

zeitlich und örtlich unbeschränktes Nutzungsrecht beschränkt auf das Recht der

Vervielfältigung gemäß § 16 Urhebergesetz eingeräumt.

(2). Rechte, die hier nicht ausdrücklich dem Kunden eingeräumt werden, stehen dem

Kunden nicht zu. Der Kunde ist insbesondere nicht berechtigt, die Plattform und Videos über

die vereinbarte Nutzung hinaus zu nutzen oder von Dritten nutzen zu lassen oder derenInhalte Dritten zugänglich zu machen. Insbesondere ist es nicht gestattet, die Videos über Z.

1 hinausgehend zu vervielfältigen, zu veräußern, nachzuahmen oder zeitlich begrenzt zu

überlassen, insbesondere nicht zu vermieten oder zu verleihen.

(3). Für jeden Fall, in dem der Kunde die Nutzung durch unbefugte Dritte schuldhaft

ermöglicht, hat der Kunde jeweils eine sofort fällige Vertragsstrafe in Höhe der monatlichen

Nutzungsgebühr für jeden angefangenen Monat der Drittnutzung zu zahlen. Die

Geltendmachung von Schadensersatz bleibt vorbehalten; in diesem Fall wird die

Vertragsstrafe auf den Schadensersatzanspruch angerechnet.

§ 10 Mängelhaftung

Folgende Bestimmungen gelten für Verbraucher und Unternehmer

Die verschuldensunabhängige Haftung des Anbieters nach § 536a Abs.1 1.Alt. BGB wegen

Mängeln an der Plattform, die bereits zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vorhanden sind,

ist ausgeschlossen.

Folgende Bestimmungen gelten ausschließlich für Verbraucher i.S.d. § 13 BGB

(1.) Die Rechte eines Verbrauchers bei unterbliebener Bereitstellung der Plattform und

Videokurse richten sich ausschließlich nach den §§ 327b, 327c BGB

(2). Der Anbieter hat die Leistungen frei von Produkt- und Rechtsmängeln im Sinne der §§

327e bis 327g bereitzustellen. Sind die Leistungen mangelhaft, stehen dem Verbraucher die

Rechte gemäß der §§ 327i ff. BGB zu. Von diesen Vorschriften abweichende

Vereinbarungen zulasten des Verbrauchers sind nach § 327s BGB unzulässig.

Folgende Bestimmungen gelten ausschließlich für Unternehmer i.S.d. § 14 BGB

Die gesetzlichen Mängelansprüche verjähren in einem Jahr.

§ 11 Haftungsbeschränkungen

(1.) Der Anbieter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften uneingeschränkt für Schäden,

aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer

vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen

Pflichtverletzung seiner Erfüllungsgehilfen beruht.

(2.) Darüber hinaus haftet der Anbieter uneingeschränkt nach den gesetzlichen Vorschriften

für sonstige Schäden, wenn diese auf der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht

beruhen. Dies ist der Fall, wenn sich die Pflichtverletzung auf eine Pflicht bezieht, deren

Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht, deren

Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung der

Kunde üblicherweise vertrauen durfte. Bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist

die Haftung jedoch auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

(3.) Der Anbieter haftet auch eingeschränkt für das Fehlen oder den Wegfall einer

zugesicherten Eigenschaft bzw. für die Nichteinhaltung einer Garantie, sowie bei Ansprüchen

nach dem Produkthaftungsgesetz.

(4.) Für alle übrigen Pflichtverletzungen haftet der Anbieter nur bei Vorsatz und grober

Fahrlässigkeit. Dies gilt ausnahmslos für alle Schadensersatzansprüche, ohne Rücksicht auf

deren Rechtsnatur, sowie für Aufwendungsersatzansprüche, welche anstelle eines

Schadensersatzanspruchs geltend gemacht werden.(5.) Für den Verlust von Daten und/oder Programmen haftet der Anbieter insoweit nicht, als

der Schaden darauf beruht, dass es der Kunde unterlassen hat, Datensicherungen

durchzuführen und dadurch sicherzustellen, dass verloren gegangene Daten mit

vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden können

(6.) Soweit die Schadensersatzhaftung nach vorstehenden Regelungen ausgeschlossen

oder eingeschränkt ist, gilt dies auch im Hinblick auf die persönliche Schadensersatzhaftung

der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters

§ 12 Datenschutz, Geheimhaltung

(1). Die Parteien werden die jeweils anwendbaren, insbesondere die in Deutschland gültigen,

datenschutzrechtlichen Bestimmungen beachten.

(2). Die Vertragspartner werden über alle vertraulich zu behandelnden Informationen, die

ihnen im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses zur Kenntnis gelangt sind, Stillschweigen

bewahren bzw. diese nur im vorher schriftlich hergestellten Einvernehmen der jeweils

anderen Partei Dritten gegenüber- gleich zu welchem Zweck- verwenden. Zu den als

vertraulich zu behandelnden Informationen zählen neben ausdrücklich als vertraulich

bezeichneten Informationen auch solche Informationen, deren Vertraulichkeit sich aus den

Umständen ergibt. Als vertraulich in diesem Sinne gelten insbesondere die vom Kunden

gezeigten Leistungen.

§ 13 Verbraucherschlichtungsverfahren nach dem VSBG

der Anbieter ist nicht verpflichtet oder bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer

Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 14 Sonstige Vereinbarungen

(1). Es wird die Geltung des Rechts der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des

UN-Kaufrechts vereinbart.

(2.) Ausschließlicher Gerichtsstand und Erfüllungsort ist der Geschäftssitz des Anbieters in

Dresden, wenn der Kunde Kaufmann ist, eine juristische Personen des öffentlichen Rechts

oder ein öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist.

(3). Nebenbestimmungen außerhalb dieses Vertrages und seiner Anhänge bestehen nicht.

(4). Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden

oder der Vertrag eine Regelungslücke enthalten, so bleibt die Rechtsunwirksamkeit der

übrigen Vertragsbestimmungen hiervon unberührt.

Ende der AGB